Wie schützt man Kassensysteme vor Manipulation

unter Allgemein, Verordnungen

Es gibt mehrere Möglichkeiten, Kassensysteme vor Datenmanipulation zu schützen. Derzeit gibt es seitens der Regierung keine Stellungnahme, mit welcher Art von “Manipulationsschutz” ein Kassensystem in Zukunft ausgerüstet sein muss.

Eine Variante nennt sich Insika.
Die Abkürzung steht für Integrierte Sicherheitslösung für messwertverarbeitende Kassensysteme. Dieser Manipulationsschutz basiert auf einer digitalen Signatur jedes Geschäftsvorfalls. Durch die Signatur können die Daten nicht mehr unerkannt verändert werden und sie lassen sich eindeutig dem Unternehmen zuordnen. Der Vorteil dieser Lösung besteht darin, dass es auch bei “kleinen” Registrierkassen angebunden werden kann.

Alternativ ermöglicht efsta eine manipulationssichere Aufzeichnung.
Der Verfahrensablauf sieht eine Software-BlackBox vor, welche als Dienst auf einem PC im Hintergrund läuft. Die Kassen- oder Rechnungserstellungssoftware übermittelt (registriert) über die offene API-Schnittstelle, unmittelbar bei jedem relevanten Geschäftsfall, eine Fiskaldatenzeile (BelegNr, KassenID, Belegsumme) an die BlackBox. Die BlackBox quittiert den Empfang mit einer eindeutigen Zeichenfolge (Fiskalsignatur), welche auf dem Beleg angedruckt wird. Nach Errechnen des Grand-Totals wird die Datenzeile sofort lokal verschlüsselt und zu den Fiskaldaten hinzugefügt, welche wiederum das efsta Rechenzentrum übermittelt werden.

 

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